Klimaschutzbeirat

Wir engagieren uns - der Klimaschutzbeirat der Gemeinde HeddesheimLogo Klimaschutzbeirat

Der Klimaschutzbeirat besteht aus Bürgerinnen und Bürgern jeglichen Alters, die sich ehrenamtlich für Ihre Gemeinde engagieren. Er wird von der Verwaltung begleitetund unterstützt. Der Beirat ist nicht nur eine Plattform zwischen Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung. Er ist noch viel mehr. Die ehrenamtlich Engagierten gestalten aus dem Thema Umwelt- und Klimaschutz konkrete und greifbare Aktivitäten. Durch die Kooperationen mit verschiedenen Einrichtungen wird das Thema in die breite Öffentlichkeit gebracht, von unterschiedlichen Akteursgruppen aufgenommen und in deren Bereichen weitergeführt. Die Schwerpunkte der letzten Jahre waren Erhalt und Förderung der Artenvielfalt in Heddesheim, nachhaltiger Konsum und Ressourcenschonung.

Aktion Klimabalkon – ein Stück Natur für Ihren Balkon

Der Klimaschutzbeirat der Gemeinde Heddesheim lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, bei der Aktion „Klimabalkon“ mitzumachen. Ziel der Aktion ist es, Balkone naturnah und bienenfreundlich zu gestalten. Besonders Menschen ohne eigenen Garten haben so die Gelegenheit, aktiv einen Beitrag zu leisten und den Balkon durch heimische Pflanzenarten zum Blühen zu bringen. Die Teilnahme ist ein kleiner und dennoch wichtiger Beitrag zur Bewahrung unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Inspiriert von erfolgreichen Projekten in Bern und Linz zeigt diese Aktion, wie wir alle einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt, einem angenehmeren Mikroklima und lebendigeren Wohnumfeld leisten können.

Starterpakete für Ihren Klimabalkon Es stehen insgesamt 50 Starterpakete für Interessierte zur Verfügung. Diese enthalten: Eine Samentüte mit heimischen Arten, eine Aussaat- und Pflegeanleitung, eine Fahne für den Klimabalkon und einen fair gehandelten Turnbeutel in dem die Materialien verstaut sind. Zusätzlich benötigen Sie lediglich torffreie Erde, Pflanzgefäße und Wasser.

Warum lohnt sich das Mitmachen? Pflanzen auf dem Balkon spenden Schatten und kühlen durch Verdunstung die Umgebung. Gerade mit Blick auf zunehmende heiße Tage und Tropennächte leisten auch kleine Maßnahmen einen Beitrag zu einem angenehmeren Mikroklima. Zugleich bieten die Blühpflanzen eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten. Neben Honigbienen profitieren vor allem Wildbienen, Schmetterlinge und andere Arten. Viele heimische Tierarten sind auf ein spezialisiertes Nahrungsangebot angewiesen, das durch die bereitgestellte Samenmischung unterstützt wird.

Warum heimische Pflanzen? Viele herkömmliche Balkonpflanzen sind Züchtungen oder stammen aus anderen Regionen und bieten Insekten nur wenig Nahrung. Heimische Pflanzen hingegen sind optimal auf die Bedürfnisse unserer Tierwelt abgestimmt und fördern gewachsene Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen und Bestäubern.

Ist das aufwendig? Nein. Die Aussaat ist einfach und gelingt auch ohne gärtnerische Erfahrung. Die Natur übernimmt den größten Teil der Arbeit. Wichtig ist lediglich, die Erde in der Anfangszeit feucht zu halten.

Mitmachen lohnt sich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei der Klimaschutzbeauftragten Angelika Hornig unter 06203 101-281, angelika.hornig(at)heddesheim.de an oder über folgenden Anmeldelink. Die Abholung des Starterpakets ist möglich am 10. April auf dem Heddesheimer Wochenmarkt zwischen 10–12 Uhr oder am 25. April beim RepairCafé im Foyer der Karl-Drais-Schule zwischen 10–13 Uhr. Es werden jeweils Mitglieder des Klimaschutzbeirates anwesend sein. Eine persönliche Übergabe ist nach Vereinbarung ebenfalls möglich.

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Heddesheim blüht auf - jetzt mitgärtnern beim Wettbewerb „Naturnaher Garten“ für Klimaschutz und Artenvielfalt

Deutschland verzeichnet einen dramatischen Rückgang bei der Gesamtmenge sowie der Vielfalt der Insektenarten, dadurch sind auch andere Tiere wie Vögel, Igel und Fledermäuse in ihrem Bestand gefährdet. Um dem Artenschwund entgegenzuwirken und die Artenvielfalt in Heddesheim zu stärken, haben der Klimaschutzbeirat und die Gemeinde Heddesheim einen Gartenwettbewerb ausgelobt.

In diesem Wettbewerb soll ein Anreiz geschaffen werden, versiegelte Gärten mit hitzefördernder Wirkung, sogenannte Schottergärten, zu vermeiden und rückzubauen sowie die Umgestaltung einer Rasenfläche in einen naturnahen Garten vorzunehmen. Darüber hinaus möchte der Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement anerkennen, welches die innerörtliche Artenvielfalt und klimatischen Bedingungen verbessert. Ausgezeichnet werden ausschließlich die von außerhalb gut sichtbaren Vorgärten. Diese können bereits bestehende oder neu angelegte Vorgärten sein. Die Kriterien nach denen die Gärten bewertet werden, sind vielfältiger Art und in der Richtlinie nachzulesen.

Bewertet werden die Gärten anhand folgender Kriterien: Heimische Pflanzen statt Exoten, Mehrjährige statt einjähriger Pflanzen, Blumenwiese statt sterilem Rasen,    Wasserstellen und Nistquartiere, Echte Steingärten: Steine im Garten sind nicht grundsätzlich tabu. Eidechsen und Spinnen lieben Steinhaufen und Trockenmauern. Die Mischung macht’s: Ein echter Steingarten bildet felsige Lebensräume nach und bietet ein reiches Angebot an heimischen, angepassten Pflanzen.

Zusätzliche Punkte werden vergeben, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: Umgestaltung eines Schottergartens in einen naturnahen Garten, Kreative Gestaltung des Vorgartens durch bspw. künstlerische Elemente, Sitzgelegenheiten, hervorstechende Blickfänge oder ähnliches.

Die Teilnahme an dem Wettbewerb „Naturnaher Garten“ ist vom 1. April bis zum 30. September 2026 möglich.

Online-Bewerbungsformular zum Wettbewerb Naturnaher Garten

Bewerbungsformular zum Wettbewerb Naturnaher Garten als pdf-Datei

Richtlinie zum Wettbewerb

Flyer des Klimaschutzbeirats "Mein naturnaher Garten"

Flyer des Klimaschutzbeirates "Versteinerte Gärten"

Tipps vom Bund für Umwelt und Naturschutz für eine naturnahe Gartengestaltung

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Eindrücke von Aktionen

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau
Angelika Hornig
06203 101-281
06203 101-284