35 Jahre Theater im Bürgerhaus
Jubiläumsspielzeit 2023/24


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten, liebe Theaterfreunde!

Eine erfolgreiche Theaterspielzeit 2022/2023 liegt hinter uns.

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich für das große Vertrauen und die Treue unserer Abonnentinnen und Abonnenten bedanken sowie auch allen Einzelkartenkäuferinnen und –käufern für Ihr Interesse an den Theateraufführungen herzlich danken.

1989 wurde das Bürgerhaus erbaut und im selben Jahr initiierte die Konzertdirektion Haas die Theaterreihe in Heddesheim. Wir freuen uns daher sehr, dass wir nun mit dem Stück „Hausmeister Krause – Du lebst nur zweimal“ in unsere 35. Theaterspielzeit starten können. Viele bekannte Darstellerinnen und Darsteller standen schon hier auf unserer Bühne im Bürgerhaus, was uns sehr stolz macht.

Für die neue Spielzeit 2023/2024, die am 09.10.2023 beginnt, haben wir wieder spannende und unterhaltsame Stücke für Sie ausgewählt. Mit Tom Gerhardt, Jochen Busse, Hugo Egon Balder, Andrea Spatzek, Wolfgang Finck, Maria Hartmann, Tanja Schumann und Anouschka Renzi, um nur einige der Namen zu nennen, sind die Stücke auch in diesem Jahr wieder hochkarätig besetzt.

Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie auch in der kommenden Spielzeit 2023/2024 wieder als Theatergast bei uns begrüßen dürfen und wünschen Ihnen bis dahin einen schönen, erholsamen und vor allem gesunden Sommer.

Achim Weitz, Bürgermeister

Montag, 09. Oktober 2023

HAUSMEISTER KRAUSE – DU LEBST NUR ZWEIMAL
Volksstück von Tom Gerhardt und Franz Krause
mit Tom Gerhardt, Irene Schwarz, Stefan Preiss, Stephan Bieker, Luana Bellinghausen

Bilder von Julian Huke zur freien Verfügung für Tom Gerhardt
Copyright: Julian Huke, Contra-Kreis-Theater

Alarm! Alarm! Der notorische Unruhestifter Dieter Krause (alias Tom Gerhardt) ist wieder da. Und das gleich mit einem großen Drama. Nachdem der bockbeinige und stets übermotivierte Hausmeister ein Jahrzehnt lang im TV seine Mitmenschen gequält hat, drängt er jetzt auf die Bühne. Und das natürlich mit seiner überaus bildungsfernen Familie und dem unvermeidlichen Dackelclub…
Krause hat gerade einen höllischen Rosenkrieg mit seiner Lisbeth: Hat er doch wieder einmal den Hochzeitstag vergessen und nur seine Präsidentschaft im Teckel-Verein im Sinn. Soweit, so schlecht: Das kennt Lisbeth und will ihn mit einigen Tagen Auszug aus der Wohnung bestrafen. Alles wäre bald vergessen, wenn Lisbeth nicht eine Nachricht hinterlassen hätte, die Dieter Krause auf seine Weise interpretiert und die ihn halb um den Verstand bringt: Offensichtlich nutzt Lisbeth nur die günstige Gelegenheit, um amouröse Abenteuer mit seinem ärgsten Feind zu veranstalten. Ein unfassbarer Verrat: Krause sieht sich „nackt unter Hyänen“… und plant ab jetzt den Gegenschlag. Der soll Lisbeth treffen und gehörig aufrütteln… was auch gelingt. Aber nicht so, wie Dieter es sich vorgestellt hat. Und jetzt geht es erst richtig los…

„Hausmeister Krause: Du lebst nur zweimal“ ist ein absurdes Stück Volkstheater mit den beliebtesten Figuren der Fernseh-Serie für alle, die nicht in den Keller gehen müssen, um zu lachen…

Freitag, 17. November 2023
KOMPLEXE VÄTER

Komödie von René Heinersdorff
mit Jochen Busse, Hugo Egon Balder, René Heinersdorff, Alexandra von Schwerin und Josepha Walter

Alexandra von Schwerin
Copyright: Michael Petersohn, Elena Sumischewskaja, Mike Meyer, Jeanne Degraa, Ruth Kappus

Drei nicht mehr ganz so junge Männer versuchen auf unterschiedlichste Weise nachzuholen, was sie bei der Tochter versäumt haben. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände kommen sie sich dabei gegenseitig in die Quere. Die Sehnsucht, begangene Lebensfehler zu korrigieren, die Hoffnung, die Zeit aufhalten zu können, der Wunsch, Erlebtes nochmal zu leben, führen zu massiven Verwechslungen und Missverständnissen. Geht es wirklich um die Tochter? Oder auch um die Erkenntnis, dass die Zeit nicht alle Wunden heilt. Nur zwei starke Frauen sind in der Lage, aus den drei Männern keine Väter mit Komplexen werden zu lassen.

René Heinersdorff hat Jochen Busse und Hugo Egon Balder die Rollen der alt gewordenen Väter auf den Leib geschneidert. Die beiden erweisen sich einmal mehr als Meister des genauen Timings und lassen Heinersdorffs Pointen funkeln.

Dienstag, 20. Februar 2024
DIE LIEBEN ELTERN

Komödie von Armelle und Emmanuel Patron
mit Jana Engel, Andrea Spatzek, Fabian Baecker, Volker Weidlich und Tim Tegtmeier

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Copyright: Joerg Heidenreich, Management-Lautenbacher, Xiomara Bender, LA STRADAgraphy web, Laura Schleich

Pierre, Jules und Louise lieben sich und ihre Eltern über alles. Zwar könnte das Geschwister-Trio unterschiedlicher kaum sein, aber das gemeinsame Zuhause verbindet und vereint sie eben auf besondere Art und Weise. Als die Eltern Vincent und Jeanne ihre längst erwachsenen Kinder bitten, dringend zu ihnen zu kommen, weil sie ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen haben, eilen die drei verstört herbei. Sie haben schlimme Befürchtungen! Kurzerhand hecken die Geschwister sogar Mordpläne aus, um den Eltern einen vermeintlichen, langen Leidens- und Sterbeweg zu ersparen. Wie fürsorglich… Doch das Schlimmste tritt nicht ein, zumindest nicht sofort! Die lieben Eltern haben den Jackpot im Lotto geknackt! Doch die scheinbar wunderbaren Neuigkeiten lassen die schöne Familieneinheit bröckeln. Statt Reichtum im Überfluss für alle Familienmitglieder – allen voran natürlich für die lieben „Kleinen“ – haben Vincent und Jeanne ganz andere Pläne. Und diese schmecken ihren Kindern so gar nicht.

Diese neue Komödie, die zurzeit noch in Paris Triumphe feiert, zeigt einmal mehr, dass es den Franzosen besonders gelingt, Pointen und Tiefsinn in einem Stück zu vereinen. Ebenso wie „DER VORNAME“ und „KUNST“ ist „DIE LIEBEN ELTERN“ eines dieser französischen Unterhaltungsjuwele von echtem Format!

Montag, 18. März 2024
DINGE, DIE ICH SICHER WEISS

Schauspiel von Andrew Bovell
mit Maria Hartmann, Nina Petri, Christoph Tomanek, Maximilian von Mühlen, u. a.

Portrait of Nina Petri© Heiner Orth
Copyright: Wolfgang Igl, Heiner Orth, Beatrice Minda, Ben Borger

Ein Glücksfall für das Theater – und ein Fest für Schauspieler* innen ist dieses humorvoll melancholische, auch an deutschsprachigen Theatern viel gespielte Wellmade Play, in dem jedes Wort an der richtigen Stelle steht: Kein Satz wird zu viel, aber auch kein Wort zu wenig gesagt. Weil die jüngste Tochter zu Beginn und am Ende des Stücks die Dinge aufzählt, von denen sie sicher weiß, dass sie für sie wichtig sind, lernen wir die sechsköpfige Familie Price kennen, die einem ans Herz wächst, weil es bei ihnen zugeht wie bei vielen Familien, die lachen und trauern, sich lieben, die sich streiten und versöhnen, aber natürlich einander auch viele ihrer Hoffnungen, Pläne und Erkenntnisse verschweigen. Und so ist am Ende des Jahres, durch das wir Eltern, Kinder und Geschwister begleiten, vieles nicht mehr so, wie es am Anfang war.

Andrew Bovell: »Das Stück entfaltet sich anhand der vier Jahreszeiten, in denen je eines der erwachsenen Kinder eine Identitätskrise erlebt. Der Akzent des Stückes liegt dabei nicht so sehr auf diesen vier Krisen, sondern auf den Auswirkungen, die sie für die Eltern Bob und Fran haben – und wie jede der Krisen ihre Wertvorstellungen aufreibt und sie zwingt das Leben in Frage zu stellen, für das sie so hart gearbeitet haben.« Sehr genau beobachtet zeigt Bovell, was Kinder und Eltern trennt und was sie zusammenhält – nie sentimental, sondern mit liebevoller Sachlichkeit und großer Präzision, wodurch der Text eine umso größere Bühnenwirksamkeit bekommt.

Mittwoch, 10. April 2024
SCHIFF AHOI

Kreuzfahrt-Komödie von David Shelter
mit Tanja Schumann, Sasa Kekez, Anouschka Renzi, Giovanni Arvaneh, Julika Wagner

Tanja Schumann (Foto:Isabell von Ohlshausen)Saša Kekez (Foto: Sven Serkis)Giovanni Arvaneh (Foto Dennis König)
Copyright: Isabell von Ohlshausen, Sven Serkis, Jens Gyamati, Dennis König, Hannes Caspar

Dennis und Katja Becker sind frisch getrennt, Dennis ist gerade aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Das muss natürlich gefeiert werden. Katja lädt ihre beste Freundin Traute ein, mit ihr eine Kreuzfahrt durch’s Mittelmeer zu machen, um die neue Freiheit einzuleiten. Leider kommt ihr Ex-Mann Dennis mit seinem besten Freund Tobias auf dieselbe Idee – und die beiden Kabinen liegen sich unseligerweise auch noch genau gegenüber…

Es hätte so ein schöner Urlaub werden können – aber plötzlich begegnen sich täglich diejenigen, die sich möglichst so schnell nicht wiedersehen wollten. Was übrigens auch für Traute und Tobias gilt – die waren nämlich früher mal verheiratet.

Gemeinsam mit „Kreuzfahrtschwester“ Sandra, einer Kabinennachbarin versuchen die Damen nun, den Herren zu entkommen. Was sich als schwerer erweist, als alle dachten. Denn selbst in Rom oder Florenz ist man sich oft näher als geplant…

Im Laufe der Kreuzfahrt wird so mancher (komödiantische) Kampf ausgefochten, den alle gern vermieden hätten. Oder ist gerade dieses ungeplante Aufeinandertreffen ein Start in eine neue Zukunft? Können sich Menschen doch noch mal ändern?

Eine wunderbare Boulevardkomödie mit grandioser Starbesetzung:

gleich 5 Stars stechen in See in einer frechen, frischen und jungen Komödie.

Flyer erhalten Sie im Bürgerservice im Rathaus, unter Telefon (06203) 101-244 oder hauptverwaltung(at)heddesheim.de.

Unsere AbonnentInnen behalten ihre bisherigen Plätze, wenn das Rückmeldeformular bzw. die Abonnementszahlung rechtzeitig bei uns eingegangen sind.

Neubestellungen können erst danach bearbeitet werden.

Vormerkungen für Neuabonnements bitte mit Angabe Ihrer Kontaktdaten an Gemeinde Heddesheim, Jasmin Hammerl, Fritz-Kessler-Platz, 68542 Heddesheim, Tel. (06203) 101-244 oder jasmin.hammerl(at)heddesheim.de.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN UND PREISEINTEILUNG


Einzelpreis Abonnement

Saal Reihe 1-6

Empore Reihe 1-3

€ 24,00 € 110,00

Saal Reihe 7-12

Empore Reihe 4

€ 21,00 € 98,00

                 

Sollte die Theaterreihe nicht ausabonniert sein, beginnt der Verkauf von Einzelkarten für alle Veranstaltungen ab
4. September 2023 nur im Rathaus Heddesheim – Bürgerservice – Tel. (06203) 101-0

Verkauf von Neu-Abonnements frühestens ab Juli 2023 bei der Gemeinde Heddesheim, Jasmin Hammerl, Tel. (06203) 101-244 oder jasmin.hammerl(at)heddesheim.de

Alle Veranstaltungen beginnen um 20:00 Uhr.

Parken können Sie u.a. kostenlos in der Tiefgarage am Dorfplatz, Schaafeckstraße.

Bei Rückfragen zum Spielplan oder zu Abonnements steht Ihnen Jasmin Hammerl von der Gemeinde Heddesheim, Tel. (06203) 101-244 oder jasmin.hammerl(at)heddesheim.de, gerne zur Verfügung.

Biografien der DarstellerInnen

Hausmeister Krause - Du lebst nur zweimal

Tom Gerhardt - Hausmeister Krause
Tom Gerhardt stürmte als Mopedrocker „Tommie“ in den 1990ern die Bühnen Deutschlands und lieferte wilde Solo-Comedy- Shows, in denen er auch den Rest der Familie Krause in verschiedenen Rollen zum Besten gab und sein Publikum von einer Lachsalve zur nächsten jagte. Bernd Eichingers Constantin-Film wurde auf Toms anarchisches Treiben aufmerksam. Mit Produzent Herman Weigel wurden mehrere Kinofilme, darunter „Voll normaaal“, „Ballermann 6“ oder „Siegfried“, entwickelt, die alle zu Erfolgen wurden.
Nach Bühne und Kino kam die Fernseh-Sitcom: In „Hausmeister Krause“ wurden die Figuren, die Tom für die Bühne erfunden und selbst gespielt hatte (abgesehen vom Hausmeister) von anderen Schauspielern übernommen, deren Namen inzwischen eng mit der Serie verbunden sind: u. a. Axel Stein, Janine Kunze, Irene Schwarz, Detlev Redinger und Jürgen Tonkel. Die Sitcom hatte großen Erfolg. Sie konnte sich zehn Jahre am Stück bei SAT.1 behaupten und darf als bislang beliebteste deutsche Sitcom gelten. Nachdem TV und Kino ihn ein gutes Jahrzehnt in Beschlag genommen hatten, hat sich Tom Gerhardt in den letzten Jahren wieder vermehrt der Bühne zugewandt: In dem Theaterstück „Dinner für Spinner“ von Francis Veber (Regie: René Heinersdorff) gab er einige hundert Mal den traurig-komischen Loser Mathias Bommes, der hämische Intelligenz mit liebenswerter Schlichtheit schlägt.
Der Erfolg inspirierte ihn zum ersten eigenen Theaterstück: Zusammen mit Co-Autor Franz Krause schrieb er die Komödie „Ketten der Liebe“, in der ein zynischer Mega Rock-Star von seinem allzu ergebenen Ultra-Fan bis zum Nervenzusammenbruch gefoltert wird. Mit „Hausmeister Krause – Du lebst nur zweimal“ hat er nun (wieder mit Franz Krause) ein verrücktes und urkomisches Volksstück geschrieben, das die beliebte „Krause-Familie“ auf die Bühne bringt, so wie man sie aus dem Fernsehen kennt.
Neben der Arbeit auf der Bühne hat Tom Gerhardt zusammen mit seinem elfjährigen Sohn Rodrigo das von K. H. Schrörs reich illustrierte Kinderbuch „Mats & Murat“ geschrieben, nach „Max und Moritz.“

Stefan Preiss - Karl Göbel
Stefan Preiss’ erste Theaterrolle war das Rumpelstilzchen. Da war er zehn. Neben Fußball galt sein Augenmerk in seiner Jugend dem Theater, v. a. weil sich die Mädchen dann mehr für ihn interessierten. Auf die Schauspiel-Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart folgten Engagements in Lübeck, Essen, Neuss, Oberhausen, Hamburg, Bielefeld, Erlangen und Weimar. Besonderen Wert hatten für ihn die elf Jahre am Schlosstheater in Moers und die zehn Jahre am Theater Bonn. Immer wieder arbeitete er auch als Regisseur und inszenierte u. a. Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“, Curt Goetz’ „Ingeborg“ oder Georg Büchners „Leonce und Lena“. Im Fernsehen war er in Produktionen wie „Tatort“, „Notruf Hafenkante“, „Heldt“, „Pastewka“, „Kommissar Stolberg“ oder in „Die Camper“ zu sehen, wo er u. a. René Heinersdorff kennenlernte. Außerdem spielte er u. a. in Filmen wie „Hilde“ mit Heike Makatsch, „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“ von Dror Zahavi, „Es ist alles in Ordnung“ von Nicole Weegmann, „Ein Tick anders“ von Andi Rogenhagen, „Das Gelübte“ von Dominik Graf, „Verratene Freunde“ von Stefan Krohmer oder „Sascha“ von Dennis Tondorovic

Stefan Bieker - Herbert Fink
Stephan Bieker begann nach Abitur und Wehrdienst zunächst ein Jurastudium in Köln, das er beendete, nachdem er in Karin Beiers freier Theatergruppe „Countercheck Quarrelsome“ zwei Rollen in den englischsprachigen Produktionen von „Romeo and Juliet“ und „Titus Andronicus“ übernommen hatte.
Nach einem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (1992–1995) spielte er insgesamt 13 Jahre als Ensemblemitglied an den Staatstheatern Wiesbaden und Mainz und gastierte außerdem u. a. in Frankfurt, Darmstadt, Koblenz, Coburg und Bregenz. Neben Auftritten in diversen Fernsehserien übernahm er 2009 auch Rollen in den Kinofilmen „Phantomschmerz“ mit Til Schweiger und „Ganz nah bei Dir“ mit Bastian Trost und Katharina Schüttler. Er spielte in zwei Staffeln der RTL-Fernsehserie „Lasko – Die Faust Gottes“ den Mönch Gladius (2008–2011).
Seit 2012 war er in der unregelmäßig wiederkehrenden Rolle „Heiko Decker“ in der Sat.1-Serie „Danni Lowinski“ zu sehen. Von 2012 bis 2013 gehörte er zum Ensemble der NDR-Serie „Neues aus Büttenwarder“ neben Jan Fedder und Peter Heinrich Brix. Seit 2018 gehört er zum Ensemble der Spielfilmreihe „Meine Mutter…,“ mit Diana Amft und Margarita Broich in den Hauptrollen. Stephan Bieker lebt mit seiner Familie in Wiesbaden.

Komplexe Väter

Jochen Busse - Anton

… wurde in Iserlohn im Sauerland geboren und ließ sich trotz dieses Tatbestandes nicht abhalten, das Ziel, ein Schauspieler zu werden, zeitlebens zu verfolgen. Offensichtlich ist ihm das bis heute, nach immerhin über 54 Bühnenjahren, nicht gelungen, denn die häufigste Bezeichnung in den Medien lautet: Kabarett-Urgestein. Als solches Kleinkunstalluvium gab Busse zehn Jahre den Moderator in „7 Tage, 7 Köpfe“ und erhielt dafür 2004 den Sonderpreis für Popularität und Ausdauer in Form des Deutschen Comedypreises. Parallel zu dieser Gesteinsbildung wirkte er in 86 Folgen von „Das Amt“ als Hagen Krause mit und wurde mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk bereits vorher mit dem Deutschen Comedypreis künstlerisch frühpensioniert. Seit dem Rentenalter widmet sich Jochen Busse ausschließlich seinen Hobbys. Als da wären: Zwei Kabarettprogramme mit Henning Venske, bedacht mit dem Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2010 und dem Bayerischen Kabarettpreis 2012 sowie der Tegtmeier-Kappe der Stadt Herne.
Freundschaften zu Erfolgsautoren wie Dietmar Jacobs und Lars Albaum zwingen ihn alle zwei Jahre mit einer neuen Komödie auf die Bühne. Nach „Einmal nicht aufgepasst“ erlebte er ein „Andalusisches Mirakel“ (Merkur-Theaterpreis 2007). Das
setzte sich fort mit „In jeder Beziehung“. Nun macht er auch noch Regie. Wie bei „Achtung Deutsch!“, das bei den Privattheatertagen 2014 in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu Preis für die beste Komödie ausgezeichnet wurde. Nach dem Ende seiner Tour mit dem ersten und vorläufig letzten Solo-Programm „Wie komm ich jetzt darauf?“ widmete sich Jochen Busse im Jahr 2016 ausschließlich dem Theater. 2017 machte er mit der RTL-Serie „Nicht totzukriegen“ von sich reden.
Er spielt darin einen Villenbesitzer, der seinen Mietern das Leben zur Hölle macht. Im Anschluss erfreute er das Theaterpublikum mit seiner Rolle als pleitegegangener
Schuhfabrikant Hasso Krause in „Der Pantoffel-Panther“. Für seine Rolle in der Komödie „Komplexe Väter“ war er 2019 für den Theaterpreis Der Faust als bester Darsteller nominiert.
2021 würde er achtzig und erwartet Preise für sein Lebenswerk.

Hugo Egon Balder - Erik

Der am 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg geborene Hugo Egon Balder ist ein Garant für unangepassten Humor. Ob als Moderator und Produzent von Erfolgssendungen wie „Alles nichts, oder?!“ und „Genial daneben“ oder als Comedian auf der
Theaterbühne – stets trifft er den Geschmack seines Publikums. Von 1973 bis 1979 gehörte er zum Ensemble des Schiller Theaters, Berlin. 1985 stand er neben Harald Schmidt als Mitglied des Kabarett-Ensembles des renommierten
Düsseldorfer „Ko(m)mödchens“ auf der Bühne. Seine Vielseitigkeit stellte er außerdem in den frühen Tagen des Privatfernsehens als Moderator der RTL-Show
„Tutti Frutti“ unter Beweis. Als TV-Produzent war der Wahl-Kölner zwischen 1993 und 1998 unter anderem für die Kult-Sendung „RTL Samstag Nacht“ verantwortlich. Seine
Erfindung Genial daneben lief jahrelang bei Sat1 und wird ab März bei RTL2 fortgesetzt. Mit „Komplexe Väter“ spielt Hugo Egon Balder bereits zum vierten Mal in einer Komödie von René Heinersdorff. In „Die Nummer des Jahres“ bewies er 2007 neben Jenny Jürgens und Marianne Rogée, ebenso wie in „Sei lieb zu meiner Frau“ ab 2010, dass er auch auf der Theaterbühne nichts von seiner Bissigkeit und seinem Timing
verloren hat. Es folgte „Aufguss“. Hugo Egon Balder erfüllte sich 2010 einen langgehegten Wunsch und wurde Teilhaber
des neu eröffneten „ZWICK St. Pauli“, das Live-Club-Kultkneipe und Rock Museum in einem ist.

René Heinersdorff - Björn, Regie & Autor

… leitet im Rhein-Ruhr-Gebiet das Theater an der Kö in Düsseldorf, das Theater am Dom in Köln und das Theater im Rathaus in Essen. Seit einem Jahr leitet er auch die Komödie im Bayerischen Hof in München. Er spielt und inszeniert darüber hinaus häufig in den Komödienhäusern Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe, Dresden, Bonn, Münster und Berlin sowie an diversen
Stadttheatern. Er führte bereits über 150 Mal Regie. Auf Tournee spielte und inszenierte Heinersdorff zuletzt das von ihm verfasste „Sei lieb zu meiner Frau“ sowie „November“ von David Mamet. Seine Komödie „Der Kurschattenmann“ u.a. mit
Jochen Busse, Simone Rethel und Ingrid Steeger, Christine Schild und Christiane Rücker wurde seit 2012 in ganz Deutschland mit großem Erfolg aufgeführt. 2014 folgte
„Aufguss“ mit Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann. Im deutschen Fernsehen war er in durchgehenden Hauptrollen in „Eichbergers besondere Fälle“ (ZDF) mit Walter Sedlmayr und Billie Zöckler zu sehen sowie in „Drei Mann im Bett“ (WDR) mit Jochen Busse und Karsten Speck. Zehn Jahre lang spielte
er mit Willy Thomczyk, Antje Lewald und Dana Golombek in „Die Camper“ (RTL). Zahlreiche Episodenrollen in deutschen Fernsehserien folgten. René Heinersdorff schrieb 16 Theaterstücke, die bundesweit aufgeführt, in zahlreiche Sprachen des europäischen Auslandes übersetzt und dort auch gespielt werden. Sein neuestes Stück WEISSE TURNSCHUHE läuft momentan mit dem Chiemgauer Volkstheater auf
Tour unter dem Titel „Alter schützt vor G‘sundheit nicht.“

Alexandra von Schwerin - Ute

Alexandra von Schwerin wird 1962 in Stuttgart geboren. Ihre Kindheit verbringt sie in Vorarlberg, bis sie für ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Künste nach Berlin zieht. Im Anschluss an ihr Studium ergeben sich schnell
Engagements am Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Frankfurt, am Schauspiel Bonn, am Staatstheater Darmstadt und an den Opern in Brüssel, Lyon und Straßburg. 1997 entdeckt sie nach der Geburt ihres Sohnes ihr Faible für das Kindertheater und gründet so 2006 die Schauspielschule „juniorhouse“ für Kinder und Jugendliche in Köln, die sie bis heute leitet. 2018 spielt sie zusammen mit Mathieu Carrière das Zweipersonenstück „Die
Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ von Eric Assous an der Komödie im Bayrischen Hof in München und unter der Regie von Jean-Claude Berutti. In der Spielzeit 2019/2020 spielte Alexandra von Schwerin u.a. am Staatstheater Stuttgart in „100 songs“ von Roland Schimmelpfennig. Parallel zu Dozententätigkeit und Regietätigkeit arbeitet Alexandra von
Schwerin seit Jahren für Film und Fernsehen und spielt in verschiedenen Spielfilmen, Serien und Reihen, u.a. „Professor T.“, „Helen Dorn“, „Phönixsee“, „In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte“ und „Um Himmels Willen“.

Josepha Walter - Nadine

Josepha Walter wuchs in Münster auf und wagte ab 2015 am dortigen Stadttheater erste Schritte auf die Bühne. 2016 zog sie dem Schauspiel zuliebe nach Berlin und drehte seither für diverse Film-, Fernseh- und Streamingformate, unter anderem in
der ZDF-Vorabendserie „SOKO Wismar“ und in der Komödie „Familie Bundschuh – Wir machen Abitur“ an der Seite von Uwe Ochsenknecht und Andrea Sawatzki. 2019 spielte Walter in der Netflix-Serie „The Queen’s Gambit“ unter der Regie des Oscar-
Nominierten Scott Frank. Für die Hauptrolle in dem Kurzfilm „Dotted Lines“ wurde Josepha Walter 2020 auf dem
Amsterdam World International Festival, auf dem Reykjavik Independent Film Festival und bei den Rome Film Awards in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ ausgezeichnet.
Seit 2021 ist sie Teil des Ensembles von „Komplexe Väter“.

Die lieben Eltern

Andrea Spatzek - Jeanne

...spielte seit Folge 1 im Dezember 1985 in der „LINDENSTRASSE“ die Gabi Zenker und erlangte so große Bekanntheit. Nach dem Abitur absolvierte Andrea Spatzek eine dreijährige Schauspielausbildung am Salzburger Mozarteum. Ihrer Ausbildung folgten Theaterengagements in verschiedenen Städten Deutschlands und Österreichs. Seit den 1980er Jahren ist sie auch im österreichischen und deutschen Fernsehen zu sehen. Ihre Theaterengagements führten Andrea Spatzek u.a. nach Wien, Oldenburg, Dortmund, Wilhelmshaven, Wuppertal und Bregenz. Sie hatte Gastspiele am Volkstheater Wien sowie dem ORF-Theater Wien. Ihr Fernsehdebüt hatte Andrea Spatzek 1979 in dem ORF Film „DIE BRÄUTE DES KURT ROIDL“. Es folgten u.a. „HEISSE TAGE IM JULI“ und „G’SCHICHTEN AUS ÖSTERREICH“ oder „SCHLOSSHOTEL ORTH“. Andrea Spatzek wurde für ihr schauspielerisches Wirken mehrfach ausgezeichnet, u.a. 1984 mit dem Karl-Skraup-Nachwuchspreis des Volkstheaters Wien. 2011 war sie in der Kategorie „Beliebteste/r Seriendarsteller/in“ für den Film- und Fernsehpreis „ROMY“ nominiert. 2015 erhielt sie den Vienna Film Award für ihr 30-jähriges Mitwirken in der „LINDENSTRASSE“. Dem Publikum der KOMÖDIE AM ALTSTADTMARKT stellte sie sich 2011 in der turbulenten Komödie „DER TAG, AN DEM DER PAPST EKIDNAPPT WURDE“ erstmals vor und freut sich nun auf die Fortsetzung der tollen Zusammenarbeit.

Volker Weidlich - Vincent

Nach seinem Studium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum führten Volker Weidlich Engagements u.a. an die Staatstheater Oldenburg und Kassel sowie ans Schauspielhaus Bochum. Weitere wichtige Stationen waren u.a. Mannheim, Bremen, Bonn, Köln, Kiel, Essen, Dortmund, Aachen, Hamburg. Er spielte Mephisto in “Faust 1“, war Petruccio in “Der Widerspenstigen Zähmung“ ,Lopachin im “Kirschgarten“, Antonio in “Tasso“, Yvan in “Kunst“, Abel Znorko  in “Enigma“ u.v.a. 2017 erhielt er den Kurt-Sieder-Preis für Schauspieler der Stadt Aachen. Neben dem Theater steht er auch immer wieder für Film u. Fernsehproduktionen vor der Kamera, u.a. für “Tatort“, “Alarm für Cobra 11“, “Verbotene Liebe“, “Der letzte schöne Tag“, “Adenauer“ , sowie “Knallerfrauen“, “Soko Köln“ und zuletzt im Kinofilm “Der Junge muß an die frische Luft“. Volker Weidlich arbeitet zudem als Sprecher bei Hörspielen im Rundfunk. Nun gibt er sein Debüt am Neuen Theater als Vincent in der französischen Komödie “DIE LIEBEN ELTERN“.

Dinge, die ich sicher weiss

Christoph Tomanek - Bob

In Hannover geboren, studierte er von 1992 bis 1996 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Anschließend spielte er am Theater Bremen. 1998 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied am seinerzeit von Jürgen Flimm geleiteten Thalia Theater in Hamburg, wo er u. a. in „Poetry“ (Regie Robert Wilson/Lou Reed) spielte. Gastspiele führten ihn mit „Poetry“ an das Pariser Odeon Theater, nach New York und Amsterdam. Weitere Engagements folgten am Residenztheater München, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am St. Pauli Theater („Ihre Version des Spiels“ von Yasmina Reza) und an den Hamburger Kammerspielen („Der Ghetto Swinger“). Am Ernst Deutsch Theater war er u. a. in Dürrenmatts „Die Physiker“ (2011), „Foto 51“ von Anna Ziegler (2017), „1984“ nach George Orwells (2017– 2019), „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertolt Brecht (2018) und „Sophie“ von Roos Ouwehand (2019) zu sehen. Regelmäßig begegnet man ihm in Film und Fernsehen, wie „Danowski – Blutapfel“ oder Serien wie Tatort, Wilsberg, Spreewaldkrimi oder Helene Dorn.

Maria Hartmann - Fran

Die Hamburgerin studierte bei Boy Gobert und Peter Striebeck am Thalia Theater. 1981 erhielt sie den O. E. Hasse-Preis zur Förderung des Schauspiel-Nachwuchses. Stationen ihrer Schauspielkarriere waren u. a. das Thalia Theater Hamburg (1978– 1980), Staatliche Schauspielbühnen Berlin (1980–1993), Schaubühne Berlin (1999), Renaissance-Theater Berlin (2001–2004), Kammerspiele des Theaters in der Josefstadt (2002) und Hessisches Staatstheater Wiesbaden (2019). Ferner hatte sie Gastverträge bei verschiedenen Tourneetheatern. So war sie in der EURO-STUDIO Landgraf-Produktion „Kopenhagen“ von Michael Frayn zu sehen, die 2000 mit dem 3. INTHEGA-Preis ausgezeichnet und anschließend vom Ernst Deutsch Theater Hamburg übernommen wurde, wo Maria Hartmann seitdem regelmäßig auftritt. Seit Beginn der 1980er Jahre steht sie auch vor der Kamera. Sie wirkte u. a. in der Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“ mit und in den Reihen „Tatort“, „Der Alte“ und „Siska“.

Nina Petri - Pip

Nach ihrer Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum führten sie Gastrollen u. a. an das Zürcher Schauspielhaus, das Schauspiel Köln und die Hamburger Kammerspiele. Ihr TV-Debüt gab sie 1990 in der Serie „Rote Erde“. 1994 erhielt sie für „Die tödliche Maria“ (Regie Tom Tykwer) den Bayerischen Filmpreis und wurde 1999 für „Bin ich schön?“ (Regie Doris Dörrie) und „Lola rennt“, (Regie Tom Tykwer), mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Als Sprecherin erhielt sie 2006 den Hörbuchpreis Osterwold für „Sucht mein Angesicht“ von John Updike. Am Ernst Deutsch Theater war sie u. a. in „Gift. Eine Ehegeschichte“ (2015) von Lot Vekemans zu sehen. 2017 spielte sie bei den Salzburger Festspielen und 2018 am Akademietheater Wien in Harold Pinters „Die Geburtstagsfeier“. 2018 gastierte sie bei den Bad Hersfelder Festspielen in Ibsens „Peer Gynt“.

Rune Jürgensen - Mark

Rune Jürgensen studierte am Hamburger Schauspiel-Studio Frese. Seitdem ist er als freiberuflicher Schauspieler an mehreren Theatern und für verschiedenste Projekte der freien Szene, u. a. für Cinema des étoiles und Cobratheater. Cobra tätig. Von 2013 bis 2014 war er festes Ensemblemitglied der Bremer Shakespeare Company. Für zahlreiche performative Projekte arbeitete er mit bildenden Künstlern zusammen. Seit 2019 ist er Mitglied der Theatergruppe Sexy Theatermenschen. Ab 2011 ist er immer wieder am Ernst Deutsch Theater zu sehen, u. a. in „Der kleine Vampir“ nach Angela Sommer-Bodenburg (2011–2019), in „Die Welle“ (2017) nach einem Roman von Morton Rhue, in Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ (2018), in „Weißer Raum“ von Lars Werner (2019), „Pension Schöller“ von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs (2019) und in der Theateradaption von Daniel Kehlmanns Roman TYLL, eine Kooperation mit dem EURO-STUDIO Landgraf, u. a. den jungen Tyll.

Maximilian von Mühlen - Ben

Der 1982 geborene Kölner absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Bern. Im Zuge seiner Ausbildung setzte er Schwerpunkte in Akrobatik, Tanz und Bewegung. Die Arbeit mit dem Körper bezeichnet er als einen wichtigen Bestandteil seines Schaffens. 2012 spielte Maximilian von Mühlen am Theater Basel in „Triptychon eines seltsamen Gefühls“ von Beatrice Fleischlin in der Regie von Elias Perrig und Antje Schupp. Ab 2013 war er als freischaffender Schauspieler auf verschiedenen Bühnen im Raum Köln/ Bonn tätig und spielte u. a. in „Des Teufels General“ von Zuckmayer (2014) und Goethes „Faust I“ (2016) am Theater Tiefrot und in „Die Jungfrau von Orléans – HIMMEL HÖLLE UFERMASCHINE # 2“ nach Schiller in der Regie von Kristóf Szabó (2018). Seit 2016 ist er Mitglied des F.A.C.E. mixed media Ensembles Köln (Ltg. Kristóf Szabó). In der Dramatisierung des Romans „TYLL“ nach dem Roman von Daniel Kehlmann spielt er u. a. Friedrich V., den Winterkönig.

Roxana Safarabadi - Rosie

Roxana Safarabadi, geboren 1990, ist Künstlerin und Autorin. Sie arbeitete in den Spielzeiten unter anderem am Schauspielhaus Bochum als Kostüm-assistentin und als Kostümbildnerin am Rottstr-5-Theater. Danach fing sie ein Studium im Projektmanagement an und arbeitete in einer der führenden Modelagenturen Hamburgs. 2014 entschied sie sich für eine Schauspielausbildung, die sie 2017 erfolgreich in Hamburg absolvierte. Ihr Debüt gab Safarabadi im Anschluss am Ernst Deutsch Theater mit dem Stück „Wunschkinder“ von Sarah Nemitz und Lutz Hübner. Seitdem arbeitet sie freiberuflich am Theater und für Film und Fernsehen. Der 2020 gedrehte Mittellange Kurzfilm „BA HAM“ (engl. together) von Regisseur Shahab Habibi wurde auf dem Max Ophüls Filmfestival nominiert, sowie auf den Indie Shorts Awards Cannes. Ebenfalls schreibt sie für Magazine und saß zuletzt in der Redaktion des DRAMA Magazins für szenische Literatur, das im November 2021 erschien. Sie ist Gründungsmitglied des intersektional feministischen Theater-Kollektivs ausgesprochen frei.

Änderungen vorbehalten

^
Download
^
Redakteur / Urheber
Gemeinde Heddesheim