Geschichte

Heddesheimer Geschichte Stimmungsbild

98 nach Christus

  • Die Stadt Ladenburg wird von den Römern gegründet. Auch auf Heddesheimer Gemarkung gibt es Siedlungen. Schon zuvor hatten die Kelten das Land um den Neckar besiedelt.

6. Jahrhundert

  • Während der Völkerwanderung kommen die Franken nach Heddesheim. Von ihnen stammt wahrscheinlich auch der Name Heddesheim: "Heim des Hedo".

10. Jahrhundert

  • Im Jahr 917 wird der Name Heddesheim als "Hetenesheim" im Lorscher Kodex erstmalig urkundlich erwähnt. Durch eine Schenkung erhält das Kloster Lorsch um 949 Ländereien in Heddesheim.

11. Jahrhundert

  • Im 11. Jahrhundert vermacht das Kloster Lorsch seiner Tochtergründung Sankt Michael auf dem Heiligenberg vier Huben in Heddesheim.

13. Jahrhundert

  • Im 13. Jahrhundert tauscht die Witwe Guda zu Heddesheim mit dem Kloster Schönau ein Grundstück zu Schriesheim gegen ein solches in Heddesheim.

15. Jahrhundert

  • Heddesheim erhält sein Wappen in der heutigen Form.
  • Um 1450 leben in Heddesheim ca. 130 Personen.
  • Im 14. und 15. Jahrhundert gehört Heddesheim zur „Sachsenheimer Cent“, danach (und bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts) zur „Schriesheimer Cent“, der übergeordneten kurpfälzischen Verwaltungs- und Gerichtseinheit.

16. Jahrhundert

  • Die Reformation und die speziellen Gegebenheiten in der Kurpfalz führen dazu, dass nach und nach in Heddesheim drei Konfessionen vertreten sind: Katholiken, Lutheraner und Reformierte. Dies führt bis weit ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder zu gravierenden Problemen.

17. Jahrhundert

  • Um 1600 beginnt sich der Tabakanbau in der Rhein-Neckar-Region auszubreiten.
  • Im Dreißigjährigen Krieg wird Heddesheim von den kaiserlichen Truppen um den Feldherrn Tilly zerstört. Durch weitere Kriegsereignisse 1674 und 1689 wird das Bevölkerungswachstum des 15. und 16. ahrhunderts wieder reduziert. Trotzdem beläuft sich Ende des 17. Jahrhunderts die Einwohnerzahl immer noch auf 200 Menschen.
  • Die Heddesheimer Gemarkung ist noch geprägt von Wald, Weide und Sümpfen des alten Neckarflußbettes.

18. Jahrhundert

  • 1719 wird das Alte Rathaus gebaut. Der untere, offene Teil des Rathauses dient als örtliche Tabakverwiegehalle. Die Verwaltung ist im oberen Stockwerk untergebracht. Inzwischen zählt Heddesheim ca. 500 Einwohner. In dieser Zeit findet man noch Reste der ehemaligen Neckarschleife, die sich in verschiedenen Namen widerspiegeln: Wasserbett, Neuzenlache oder Lachäcker.
  • Im Jahr 1756 werden das katholische Pfarrhaus und eine reformierte Kirche errichtet. 1792 wird die katholische Kirche in ihre heutige Form umgebaut.

19. Jahrhundert

  • Ab 1813 ist Heddesheim dem Bezirksamt in Ladenburg zugeordnet, seit 1864 dem Bezirksamt Weinheim. Seit 1936 ist das Bezirksamt in Mannheim zuständig, das 1939 die Bezeichnung Landratsamt erhält.
  • Um 1825 weist der Ort ca. 1.200 Einwohner auf.
  • Der Friedhof wird 1851 an der Großsachsener Straße angelegt.
  • 1868 wird das alte Schulhaus in der Beindstraße gebaut.

  • Um 1870 wird die reformierte Kirche abgerissen und die heutige evangische Kirche erbaut.
  • 1888 wird das Kriegerdenkmal „Germania“ als Erinnerung an den Krieg 1870/71 und das neu gegründete Kaiserreich vor dem alten Rathaus aufgestellt.
  • Ende des 19. Jahrhunderts hat Heddesheim circa 2.600 Einwohner.

20. Jahrhundert

  • Heddesheim erhält im Jahr 1909 Anschluss an die Bahn und die OEG nach Mannheim.
  • Nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Jahr 1939 erreicht der Tabakanbau in Heddesheim seinen Höhepunkt. Mit einer Anbaufläche von ca. 300 Hektar, fast 250 Pflanzern und nahezu 900 Tonnen Erträgen istHeddesheim die größte tabakanbauende Gemeinde in Deutschland.
  • 1958 wird die Hans-Thoma-Grundschule gebaut.
  • Heddesheim hat jetzt ca. 5.500 Einwohner. Die Gemeinde erhält eine Kanalisation.
  • 1969 weist die Gemeinde circa 27 Hektar Gewerbefläche am Großsachsener Weg aus.
    Das Feuerwehrgerätehaus und das neue Rathaus werden gebaut. Heddesheim hat nun über 8.000 Einwohner.
  • 1971 wird die Johannes-Kepler-Hauptschule (heute: Karl-Drais-Gemeinschaftsschule) eingeweiht.
  • In der Zeit von 1972 bis 1976 werden im Sportgebiet die Nordbadenhalle, der Badesee, ein Hallenbad und ein Fußballplatz errichtet.
  • 1974 wird mit dem Kanton Nogent-le-Roi in Frankreich eine Partnerschaft begründet.
  • 1977 ergänzt Heddesheim das Sportgebiet um eine Kunsteisbahn.
  • 1981 wird die Freizeit- und Tabakverwiegehalle gebaut.
  • 1987 kommt neben der Nordbadenhalle eine zweite Sporthalle (Nordbadenhalle II) hinzu.
  • 1989 wird das neue Bürgerhaus gegenüber dem alten Rathaus errichtet. Heddesheim zählt nun fast 11.200 Einwohner.
  • 1994 wird der Kommunale Kindergarten eingeweiht.
  • 1998 wird das Jugendhaus errichtet.

21. Jahrhundert

  • In der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts liegt der Fokus auf der städtebaulichen Entwicklung, der energetischen Sanierung der Einrichtungen, sowie auf den Themen Bildung, Kinderbetreuung und Seniorenangebote.
  • 2001 wird das Rathaus umgebaut und ein Bürgerservice eingerichtet.
  • 2006 bis 2008 werden der neue Dorfplatz und ein Seniorenpflegeheim und 2009 eine Kinderkrippe eröffnet.
  • 2010 wird das Rathaus außen saniert, 2013 dann das Feuerwehrgerätehaus und das Alte Rathaus am Fritz-Kessler-Platz.
  • 2013 wird eine Kinderkrippe am evangelischen Kindergarten in Eigentümerschaft der Gemeinde gebaut, außerdem erfolgt die Anlage eines Kunstrasenplatzes im Sportzentrum sowie die Erneuerung der Vorstadtstraße.
  • 2014 erfolgen die Fertigstellung des Neubaugebiets „Mitten im Feld I“ und die Übergabe der Stromkonzession an die Stadtwerke Viernheim/Versorgungswerke Heddesheim.
  • Eine Gemeinschaftsschule wird an der Karl-Drais-Schule im Jahr 2015 eingerichtet. Eine Mensa wird gebaut, daneben erfolgen in den darauffolgenden Jahren weitere Investitionen in Modernisierung und Umbau.
  • 2016 wird ein neuer Verbrauchermarkt in der Ortsmitte gebaut, ein zentrales Ziel der Ortskernsanierung. Das Hallenbad wird technisch und energetisch umfassend saniert.

  • Gemeinde Heddesheim
  • Fritz-Kessler-Platz
  • 68542 Heddesheim
  • So erreichen Sie uns: Tel. (06203) 101-0
  • gemeinde@heddesheim.de
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